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DroneControl FirstResponder: Revolutionierung der Bergrettungseinsätze

Der Einsatz von Innovation und Technologie ist entscheidend für die Verbesserung der Einsatzfähigkeit und die Möglichkeit, mehr Menschenleben zu schützen. Dies stand im Mittelpunkt des kürzlich in Bad Tölz abgehaltenen "Pilotentages". Die Veranstaltung, die von einem Konsortium von Bergrettungsteams, darunter die Bergrettung Tirol, der Bergrettungsdienst Südtirol, die Bergrettung Bayern, die Berg- und Höhlenrettung Südtirol und CNSAS Dolomomiti, organisiert wurde, bot eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen, Wissen und den neuesten Entwicklungen bei Drohnentechnologien, die in Bergrettungsszenarien eingesetzt werden.

Norman Schwab von Beyond Robotics stand an der Spitze dieser kollaborativen Lernerfahrung und präsentierte das Potenzial des DroneControl First Responder. Diese hochmoderne Software wurde speziell für Rettungsdienste entwickelt und ermöglicht sicheres Live-Streaming und die Fernsteuerung von Drohnen sowie weitere Funktionen, die speziell für Rettungsdienste entwickelt wurden.

Eine neue Dimension der Bergrettungslogistik

Als Teil des Ausbildungssegments "Logistik" hatten wir die unschätzbare Gelegenheit, zu demonstrieren, wie DroneControl FirstResponder Einsätze verändern kann. Die Fähigkeit der Software, Echtzeit-Filmmaterial von einem laufenden Einsatz zu streamen, stellt für Bergrettungsteams eine entscheidende Neuerung dar.

Stellen Sie sich eine Situation vor, in der ein Team versucht, einen verirrten Wanderer zu lokalisieren. Die Möglichkeit, Live-Filmmaterial zu sehen, kann eine genauere und rechtzeitige Entscheidungsfindung ermöglichen, wodurch die Rettungszeiten verkürzt und letztlich mehr Leben gerettet werden können. DroneControl FirstResponder beinhaltet auch eine fortschrittliche Ortungsintegration, die die Position der Drohne und den Laserentfernungsmesser nutzt, um den genauen Standort des Verletzten sofort zu identifizieren.

Benutzerfreundlicher Betrieb

Was vielen Teilnehmern auffiel, war das benutzerorientierte Design der Software. Dank der einfachen Bedienung und der intuitiven Benutzeroberfläche können auch diejenigen, die mit der Drohnentechnologie nicht vertraut sind, die Software schnell anpassen und in ihre Einsätze integrieren. Da Notfallsituationen oft mit einem erhöhten Stresslevel einhergehen, kann eine Software, die die Lernkurve reduziert, den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Starlink: Nahtlose Verbindung in abgelegenen Gebieten

Durch die Einbindung einer Starlink-Verbindung für die Demonstration konnten wir die Widerstandsfähigkeit der Software besonders hervorheben. Bergrettungsszenarien spielen sich oft an Orten mit begrenzter Netzabdeckung ab. Dank der geringen Latenzzeit und der hohen Stabilität von Starlink konnte der DroneControl FirstResponder jedoch eine unterbrechungsfreie Übertragung gewährleisten und so seine Zuverlässigkeit unterstreichen.

Überwältigend positives Feedback

Die Demo wurde von 40 Teilnehmern aus 5 verschiedenen Einheiten in 3 Ländern besucht: Deutschland, Österreich und Italien. Das Feedback war einhellig lobend für die Software. Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit und der Austausch von technologischen Erkenntnissen unterstreicht die Bedeutung des ständigen Lernens und der Anpassung in der Welt der Bergrettung.

Schlussfolgerung

Die Zukunft der Bergrettung liegt in der Kombination von Technologie, Zusammenarbeit und innovativem Denken. Der DroneControl FirstResponder, wie er auf dem Pilotentag" demonstriert wurde, ist ein Beweis dafür. Wir freuen uns darauf, Rettungsteams aus allen Teilen der Welt beim Austausch von Wissen und Erkenntnissen zu unterstützen, um ihre Einsatzfähigkeit zu verbessern und mehr Menschenleben zu schützen.

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